Successful applauding executives sitting at the table
  1. Umwandlung der Zahlungsverpflichtung in einen offenen Fonds
  2. Integration der Letztverbraucher und Kleinerzeuger in die Marktkommunikation
  3. Vertragsfreiheit bei Stromverträgen (Energiepreis von 0€, Kapazitätsnutzungsentgelte)
  4. Gesetzliche Verankerung aller Komponenten des Hybridstrommarktes und Erweiterung der Marktmechanismen
  5. Entflechtung des BDEW und/oder Aberkennung der Gemeinnützigkeit
  6. Verursachergerechte Zuordnung der Re-Dispatchkosten
  7. Förderung von industriellem Gemeinschaftseigentum an Produktionsanlagen
  8. Digitalisierung für neue Stromprodukte
  9. Vereinfachung des EnWG, StromNZV… für effizientere Umsetzung
  10. Kosten der Stromlogistik verursachergerecht aufteilen.
Veröffentlicht unter Lobby.
Hybridstrommarkt - Energiewirtschaft aus Bürgerhand

Mit dem Hybridstrommarkt soll ein Marktdesign etabliert werden, welches fair und frei von Diskriminierung ist. Möglich wird dies durch eine zunehmende Digitalisierung des Lebens und somit auch der Energiewirtschaft. Kleinere „Losgrößen“ mit individuellen Wünschen und Bedürfnissen verursachen keine extra Kosten.

Was könnte besser geeignet sein, als eine Wohngemeinschaft, um ein Marktmodell zu verproben?

blog.stromhaltig  verlost 10 mal einen Monat kostenlosen WG-Strom und 30 mal ein Jahr Nutzung des Stromkonto an die Teilnehmer eines kleinen Gewinnspiels. Teilnehmen dürfen Wohngemeinschaften bis 5 Parteien, die mindestens 6 Monate besteht und bereits die Abrechnung des Stroms für sich geklärt haben. Einsendeschluss ist der 24. September 2017 beim Schließen der Wahllokale (18:00 Uhr). Und darum geht es…

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Karte - Unternehmen mit EEG Privileg 2015

Warum noch mal kann ich meinen Strom nicht mit meinem Nachbarn tauschen? Physikalisch passiert dies ja bereits ganz gut, nur im realen Stromhandel leider nicht. Das größte Problem ist, dass das man zwar alles machen kann, es aber nicht kommunizieren kann. Anders ausgedrückt, selbst wenn mir der Nachbar einige Cent für den Strom geben sollte, müsste er diesen noch einmal bei seinem Versorger bezahlen, denn dieser wird mit ihm die Strommenge abrechnen, die der Zähler anzeigt. Also auch die Strommenge, die aus der Nachbarschaft stammt.

„Mit der MSCONS ist u. a. ein diskriminierungsfreies Energie-Daten-Management (EDM) möglich“ – steht auf der Wikipedia Seite für die Marktkommunikation. Die Marktkommunikation ist verantwortlich, dass aus Zählerständen letztendlich Euro-Beträge auf der Rechnung des Kunden werden.

Die Blockchaintechnologie hat das Potential den Zugang zur Marktkommunikation tatsächlich frei von Diskriminierung zu gestalten. Der Showcase des MSCONS Moduls der STROMDAO zeigt, wie jeder (der es will) frei von Diskriminierung und Zugangshürden auch mit der gewachsenen Handelswelt des BDEW kommunizieren kann.  Der Strom kann mit dem Nachbarn getauscht werden, weil man es jetzt auch kommunizieren kann.

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Fake News, oder knapp neben der Wahrheit. Der Journalismus hat es im Moment wirklich schwer, wie man nicht nur beim Magazin ZAPP (NDR) regelmäßig sehen kann. Nicht nur Trump spielt mit der Interpretation der Faktenlage für mehr Angst beim Bürger.

C. Longin und Maximilian Plück veröffentlichen bei RP-Online  die Storyline zu „Deutsches Stromnetz schrammt am Blackout vorbei“. Zur genannten Zeit – 24. Januar 2017 –  als halb Europa damit beschäftigt ist das Stromnetz in Frankreich zu stützen (blog.stromhaltig berichtete),  nutzt man die Gunst der Stunde, um Lobbyarbeit zu leisten.  Unterstrichen wird damit die Aussage „Vorzeitiges Braunkohle-Aus ist nicht zu verkraften“, die im September 2016 über die gleichen Bediener der Tastatur ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat.

Komisch, was die Netzbetreiber für den Tag melden.

Wer sich durch Zahlen wühlen will und die eigene Story ermitteln will, der sollte mal auf der Transparenz-Plattform der Netzbetreiber schauen: https://transparency.entsoe.eu